Leerstehender Raum = leere Kasse. Scheuen Sie sich nicht vor einer Vermietung!
Haben Sie ungenutzten Raum? Ein Bett? Ein Zimmer? Eine Wohnung? Ein Haus? Eine Hütte? Ein Hausboot? Ein Mehrfamilienhaus? Ein Bürogebäude? Ein Atelier? Einen Konferenzraum? Eine Lounge? Ein Büro? Eine Werkstatt? Einen Tisch? Einen Parkplatz? Eine Wiese? Einen Garten? Sie denken darüber nach, etwas zu vermieten, wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen? Befürchten Sie, dass der Aufwand größer ist als der Nutzen?
Der Immobilienmarkt überhitzt sich wieder. Mietwohnungen sind derzeit eine Goldgrube, da es zu wenige Mehrfamilienhäuser gibt und ein Großteil der Wohnungseigentümer Kurzzeitvermietungen gegenüber Langzeitvermietungen bevorzugt. Vor allem in Großstädten – insbesondere in Prag. Wer wohnen will, muss einfach zahlen. Es ist keine Seltenheit, dass die Miete für ein gewöhnliches Studio mit einer Fläche von 35 m² auf über 15.000 Kč pro Monat steigt (ohne Nebenkosten!). Natürlich gibt es Ausnahmen, aber in diese Gegenden fährt meist „nicht einmal die U-Bahn“.
Die Situation spielt den Immobilienbesitzern in die Hände. Sie können ihre Mieteinnahmen maximieren und sich ein regelmäßiges Einkommen oder gegebenenfalls eine Absicherung für den Ruhestand sichern. Viele verwenden die Mieteinnahmen auch zur Tilgung ihrer Hypothek.
Aber wie soll man sich entscheiden, welche Art von Vermietung man wählen soll?
Am meisten diskutiert werden sogenannte Kurzzeitvermietungen (für einige Nächte) – in der Tschechischen Republik meist über die Plattform Airbnb.com. Die ursprünglich sehr freundliche und gemeinschaftsfördernde Idee der Wohngemeinschaft hat sich zu einem äußerst lukrativen Geschäft entwickelt, das viele anzieht. Am attraktivsten ist natürlich Prag, aber das Angebot wächst auch in anderen Städten. Kurzzeitvermietungen lohnen sich nämlich in bei Touristen beliebten Städten, um eine ausreichende Auslastung zu gewährleisten. Wir dürfen jedoch nicht vergessen, dass mit steigender Auslastung auch die Kosten steigen (für Verwaltung, Reinigung, Reparaturen, Erneuerung der Ausstattung…). Und vor allem: Kurzzeitvermietungen, die Zusatzleistungen (Wäsche, Verpflegung, Führungen) werden gesetzlich als Beherbergungsdienstleistungen angesehen – sie unterliegen somit der Mehrwertsteuer, und der „Vermieter“ muss über eine Gewerbeberechtigung verfügen, Gebühren abführen, Ausländer anmelden usw.
Klingt das beängstigend? Wenn Sie ausrechnen, dass Ihre Immobilie Ihnen ausreichende Einnahmen sichert, können Sie sich an einen Vermittler wenden. Dessen Dienstleistungen schmälern natürlich den potenziellen Gewinn, verringern aber auch den Stress, der Sie ohne seine Hilfe bald überwältigen könnte. Viele kommen jedoch auch ganz alleine zurecht.
Eine bequemere Variante sind mittelfristige Vermietungen (im Umfang von mehreren Monaten). Diese sind typisch für Firmenkunden bzw. ausländische Unternehmen, die vorübergehend beispielsweise neue Mitarbeiter oder Mitarbeiter auf langen Dienstreisen unterbringen müssen. Die Reisebudgets von Unternehmen sind in der Regel großzügig bemessen, daher verbirgt sich auch hier ein beträchtliches Potenzial. Auch hier kommt es jedoch auf die Lage der jeweiligen Immobilie an. Auf eine gründliche Marktanalyse können Sie daher nicht verzichten.
Langzeitmieten (ein Jahr und länger) sind aus administrativer Sicht am einfachsten. Sie kommunizieren mit einem einzigen Mieter, mit dem Sie (im Idealfall) einmal im Jahr eine Vertragsverlängerung unterzeichnen und sich (im Idealfall) um nichts weiter kümmern müssen. Mietwohnungen für die Langzeitvermietung müssen nicht möbliert sein, und kleinere Reparaturen (bis zu 1.000 CZK) übernehmen die Mieter selbst.
Die Verwaltung ganzer Immobilien ist natürlich ein weitaus komplexeres Thema und umfasst zahlreiche Aufgaben. In den meisten Fällen ist es besser, die Dienste eines sogenannten Facility-Managers in Anspruch zu nehmen, d. h. eines Fachmanns, der alles für Sie regelt. Unzählige Unternehmen auf dem Markt widmen sich der Immobilienverwaltung – sei es bei Wohnanlagen oder Bürogebäuden.
Die Wahl des richtigen Vermietungsmodells hängt von vielen Faktoren ab – vom Standort über die zeitlichen Möglichkeiten des Eigentümers bis hin zu den finanziellen Erwartungen. Eine sorgfältige Marktanalyse und die richtige Strategie können aus Mietwohnungen eine stabile und rentable Einnahmequelle machen. Wenn Sie noch unentschlossen sind, welche Mietform Sie wählen sollen, beraten wir Sie gerne gemeinsam mit dem PHC-Team.
Wir freuen uns auf Sie!
JJ & Pavel Janský